schwarz-weisse historische Luftaufnahme mit Blick auf unser Areal

Zeitreise - Einblicke in die Geschichte

Wie war es eigentlich damals? Tauchen Sie mit uns in vergangene Zeiten ein

Historische Bilder, persönliche Geschichten und prägende Ereignisse lassen die Vergangenheit lebendig werden. Entdecken Sie Archiv-Aufnahmen, besondere Momente und spannende Anekdoten aus über sechs Jahrzehnten Unternehmensgeschichte. Unsere Zeitreise gibt Einblicke in die Geschichte der STEINEL Solutions und zeigt die Menschen, Ereignisse und Entwicklungen, die unseren Standort geprägt haben und deren Pioniergeist bis heute spürbar ist. Gleichzeitig wird sichtbar, wie sich das Unternehmen vom Fertigungswerk zum heutigen Alpine Innovation Hub entwickelt hat.

Aus vergangenen Zeiten

Unser damaliges Areal

Was viele nicht wissen: Unter der Kantine gab es Bäder und Duschen. Wer am Freitag nach der Arbeit «vor Öl tropfte», konnte dort für 50 Rappen duschen, besonders wichtig für Saisonniers, die oft nur ein Zimmer ohne Dusche hatten.



Damals waren es rund 600 Mitarbeitende, plus viel Heimarbeit, bei der Arbeiten von zu Hause aus erledigt wurden. 


Auch die Ausbildung hatte Gewicht: 10 Lernende pro Jahr, insgesamt etwa 40 gleichzeitig, begleitet von nur 2 Ausbildnern.


Und: Fast alles wurde intern gefertigt, sogar Kleinteile wie Schrauben. Eingekauft wurde vor allem das Rohmaterial. Heute ist vieles anders – aber der Pioniergeist von damals prägt uns bis heute.

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schwarz-weiss Aufnahme vom Areal, zu sehen ist die Shed-Halle und das Bürogebäude vom Sandplatz aus
schwarz-weiss Aufnahme vom Bürogebäude mit alten Fahrzeugen im Vordergrund
schwarz-weiss Luftaufnahme vom Areal

Internationale Wurzeln (1960er jahre)

Dieses Bild erinnert an eine Zeit, in der ein grosser Teil der Belegschaft aus dem Ausland kam. Rund drei Viertel der Mitarbeitenden waren damals Frauen, viele von ihnen aus Italien oder Kroatien. Weil in der Region kaum noch Arbeitskräfte verfügbar waren, reiste der Personalchef regelmässig nach Kroatien und nach Italien, um neue Mitarbeitende zu gewinnen. Manche blieben nur einige Jahre, andere fanden hier ihre neue Heimat, gründeten Familien und wurden Teil der Region.
viele Mitarbeiterinnen scharen sich um Männer im Anzug um Fragen zu stellen

10-Jahr-Jubiläum (1967)

1967 wurde in Einsiedeln das 10‑Jahr‑Jubiläum gefeiert – mit einem Tag der offenen Tür für geladene Gäste und die Bevölkerung.



Die Bilder zeigen einen besonderen Anlass mit Ansprachen, Betriebsbesichtigungen, Verpflegung und Unterhaltung für Gross und Klein. Besucherinnen und Besucher erhielten Einblicke in die verschiedenen Abteilungen und konnten sich direkt von Mitarbeitenden, Vorarbeitern und Meistern erklären lassen, wie und woran gearbeitet wurde.


Auf dem Bild im Regen sind unter anderem Abt Raimund Tschudi und Direktor Leuthold zu sehen. Auch Gäste aus Zug waren vor Ort, denn Einsiedeln war damals noch «nur» die Werkstätte.


Die Aufnahmen zeigen eindrücklich, wie wichtig der Austausch mit der Region schon damals war. Gleichzeitig geben sie einen seltenen Einblick in den Arbeitsalltag der 1960er‑Jahre.

schwarz-weiss Aufnahme von 4 Männern und 1 Frau am Grill mit Bratwürsten
schwarz-weiss Aufnahme von damaliger Mitarbeiterin am arbeiten, eine Familie schaut ihr dabei zu
schwarz-weiss Aufnahme von damaligen Mitarbeiterinnen am arbeiten an Maschinen
schwarz-weiss Aufnahme von damaligen Mitarbeiterinnen am arbeiten
schwarz-weiss Aufnhame von Männern im Regen mit 2 Regenschirmen
schwarz-weiss Aufnahme - Ein Mann erklärt zwei Jugendlichen die Arbeit in der Fabrik
schwarz-weiss Aufnahme von frohen Menschen beim Firmenfest neben einem Karrussell
schwarz-weiss Aufnahme - Männer schauen einer Mitarbeiterin bei der Arbeit über die Schulter
schwarz-weiss Aufnahme - junge Männer schauen einem Mann bei der Arbeit über die Schulter
schwarz-weiss Aufnahme von damaligen Mitarbeiterinnen am arbeiten

Punkt 9 Uhr: Rapportzeit

Jeden Morgen musste um 09:00 Uhr der Rapport bereitliegen. Darin wurde festgehalten, wer anwesend war, wer krank fehlte und wie die Leistung des Vortags ausgefallen war.
schwarz-weiss Aufnahme; viele Mitarbeitende laufen am Gebäude vorbei über den Vorplatz
schwarz-weiss Aufnahme von vielen Mitarbeitenden an ihren Arbeitsplätzen in der Produktion



Damals wurde mit einem sogenannten Leistungsfaktor gearbeitet. Für einzelne Arbeitsschritte waren Richtzeiten definiert. Anhand dieser Vorgaben wurde gemessen, wie effizient gearbeitet wurde und die erreichten Faktoren wurden täglich rapportiert.


Die Bilder geben einen Einblick in eine Zeit, in der Arbeitsabläufe, Leistung und Produktion bis ins Detail erfasst wurden – lange bevor Computer und digitale Dashboards zum Arbeitsalltag gehörten.


Alltag bei Schnee und Kälte (Januar 1981)

Die Bilder zeigen unseren Standort mitten im Winter. Von so viel Schnee kann man heute nur noch träumen. Damals verfügte die Firma über etwas ziemlich Besonderes: eine eigene Schneeschleuder. Darauf war man stolz – und sie war auch nötig. 



Spätestens um 06:30 Uhr musste der Schnee geräumt sein. Wenn nicht, blieb das nicht unbemerkt.


Die meisten Mitarbeitenden kamen aus der Innerschwyz, einige aus Wädenswil und Horgen, was damals bereits als weiter Arbeitsweg galt. 


Zudem arbeiteten viele Italienerinnen als Saisonniers bei uns. Die Firma stellte ihnen Zimmer zur Verfügung – Arbeiten und Wohnen waren eng miteinander verbunden.

parkierte, alte Autos voller Eiszapfen mit viel Schnee im Hintergrund
Meterhohe Schneewände auf dem Areal
Schneeräumungsfahrzeug befreit den Parkplatz vor dem Gebäude vom vielen Schnee

Als Helikopter auf unserem Areal standen

Die Bilder zeigen einen eher ungewöhnlichen Anblick: Helikopter der Armee auf dem Gelände in Einsiedeln. Doch die Geschichte dahinter handelt nicht nur von einer Übung. Der Platz rund um das Werk wurde über viele Jahre hinweg immer wieder zur Verfügung gestellt, wenn Vereine oder Organisationen Raum brauchten, sei es für Übungen der Armee, der Feuerwehr oder andere Anlässe.
4 Militärhelikopter parkieren auf dem Parkplatz
1 Helikopter landet vor dem Gebäude auf dem Parkplatz



Auch der FC Einsiedeln durfte den Parkplatz jederzeit kostenlos nutzen. Und der damalige Sandplatz, ursprünglich als Reserve für spätere Firmenbauten vorgesehen, wurde dem Verein für symbolische 1 Franken überlassen. Nicht weil der Platz etwas gekostet hätte, sondern weil dies vertraglich so geregelt werden musste.


Diese Aufnahmen erinnern daran, dass ein Unternehmen nicht nur Arbeitsplätze schafft, sondern auch Teil einer Region und ihrer Gemeinschaft ist. Das war damals so und ist auch heute noch ein wichtiger Bestandteil unserer Geschichte.


Sommer in Einsiedeln (Juli 1981)

Vor genau 45 Jahren (Stand 2026) wurde auf dem Dach unseres Werks gearbeitet. Nach wiederholten Problemen mit eindringendem Regen stand eine umfassende Sanierung an. 



Die Fotos zeigen Szenen von den Arbeiten mitten im Hochsommer. Solche Aufnahmen erinnern daran, dass zur Firmengeschichte nicht nur Produkte und Meilensteine gehören, sondern auch die vielen grossen und kleinen Projekte, die den Arbeitsalltag ermöglicht haben.



Die Bilder erinnern uns ein wenig an die Situation heute: Während im Juli 1981 das bestehende Gebäude fit für die Zukunft gemacht wurde, wird auch heute bei sommerlichen Temperaturen mit vollem Einsatz gearbeitet, um unseren Standort weiterzuentwickeln.

Bauarbeiter auf dem Dach des Bürogebäudes
2 Bauarbeiter arbeiten uf dem Dach des Gebäudes

Ein Blick auf unser Areal (1982)

Blick auf das Areal in leichtem Sonnenschein
Blick auf das Areal in leichtem Sonnenschein, etwas entfernt



Diese Aufnahmen zeigen unser Areal vor über 40 Jahren. Rund um den Standort gab es deutlich mehr freie Flächen und viel weniger Bebauung als heute.



Seither hat sich einiges verändert und mit dem Neubau, der aktuell direkt nebenan entsteht, wird ein weiteres Kapitel unserer Geschichte geschrieben.


Viel Platz für grosse Pläne

Diese historische Luftaufnahme zeigt eine Zeit, in der rund um das Werk noch viel freie Fläche vorhanden war. Wiesen, Landreserven und der bekannte Sandplatz prägten das Bild.

Was heute kaum vorstellbar ist: Damals gab es Pläne, das Areal deutlich auszubauen und langfristig bis zu 6'000 Mitarbeitende zu beschäftigen. Entsprechend wurde viel Land als Reserve gehalten. Als klar wurde, dass diese Vision nicht in diesem Umfang realisiert werden würde, wurde ein grosser Teil des Landes wieder verkauft.

Wer die Aufnahme mit der Situation heute vergleicht, erkennt eindrücklich, wie stark sich sowohl unser Standort als auch Einsiedeln verändert haben.
schwarz-weiss Luftaufnahme vom Areal, im Hintergrund das Kloster Einsiedeln

25 Jahre Werk Einsiedeln (1982)

1982 wurde das 25‑Jahr‑Jubiläum des Werks Einsiedeln gefeiert. Die Bilder zeigen einen festlichen Anlass mit gemeinsamem Essen, einem Wettbewerb und natürlich viel Zeit für Begegnungen und Gespräche.



Und wie es sich für ein Jubiläum gehört, kam auch das Feiern nicht zu kurz. Die Tanzfläche war gut gefüllt und der Abend wurde gemeinsam verbracht.


Ein schöner Einblick in eine Zeit, in der nicht nur gearbeitet, sondern Erfolge auch gemeinsam gefeiert wurden.

tanzende Mitarbeitende auf dem Firmenfest in der Kantine
damalige Mitarbeitende füllen einen Fragebogen aus zum Jubiläum
Frageboten 6 Fragen zum Jubiläum

Gleich zwei Einsiedler Zeitungen berichten über das Jubiläum (1982)

Zum 25‑Jahr‑Jubiläum des Werks Einsiedeln wurde nicht nur gefeiert – auch die lokale Presse berichtete ausführlich darüber. Spannend ist dabei, dass es damals neben dem bekannten Einsiedler Anzeiger noch die «Neue Einsiedler Zeitung» gab.
Zeitungsartikel Einsiedler Anzeiger
Zeitungsartikel Neue Einsiedler Zeitung


Beide Zeitungen schrieben über den Jubiläums-Unterhaltungsabend im Dorfzentrum, an dem rund 600 Mitarbeitende, Pensionierte, Angehörige und Gäste teilnahmen. Auf dem Programm standen Musik, Unterhaltung, Tanz, ein Quiz rund um die Werkgeschichte und natürlich viele gemeinsame Begegnungen.


Besonders schön zu lesen ist, wie die Berichte die Stimmung beschreiben: ein festlicher Abend, viele Überraschungen und eine LG‑Familie (Landis & Gyr), die gestärkt und optimistisch in die Zukunft blickte.

Ein besonderer Moment in unserer Geschichte (1984)

Anlässlich des Papstbesuchs in Einsiedeln schenkten die Lernenden der Firma Landis & Gyr, Werk Einsiedeln, Papst Johannes Paul II. eine selbst entwickelte und gefertigte Uhr.



Ein Werk aus der Lehrwerkstatt – betrieben mit Sonnenenergie und getragen von einem tiefen Gedanken: Technik verantwortungsvoll und zum Wohle der Welt einzusetzen.


Begleitet wurde das Geschenk von einem persönlich verfassten Brief, unterzeichnet von allen Lernenden. Die Inschrift „Zeit ist Gnade“ steht sinnbildlich für diesen Moment – und für die Verbindung von Geist, Handwerk und Technologie.


Ein eindrückliches Zeitdokument, das zeigt, welchen Stellenwert Ausbildung, Eigenentwicklung und Sinnhaftigkeit schon damals hatten.

selbstgemachte goldene Weltuhr mit goldenem Kreuz mit der Aufschrift Zeit ist Gnade
Schriftstück mit dem Übertitel Einsiedler Lehrlinge beschenkten den Papst
Brief von den Lehrlingen der Landis und Gyr an den Papst

aktuelles Portrait von Erwin Kälin und in kleinem Kreis darunter ein älteres Foto aus den Firmenunterlagen
Erwin Kälin, langjähriger ehemaliger Mitarbeiter

Schöne Erinnerungen

«Wenn ich auf die Geschichte unseres Standorts zurückblicke, dann denke ich nicht nur an das Werk und die Produkte, die hier über die vielen Jahre hergestellt wurden. Ich denke vor allem an die Menschen, die hier ein- und ausgegangen sind. Mein Vater hat bereits in den 1960er-Jahren hier gearbeitet, dadurch hatte ich schon früh einen Bezug zu diesem Unternehmen und seiner Belegschaft. Schon damals half man einander und man war stolz darauf, Teil von etwas Grösserem zu sein. Als ich selbst hier zu arbeiten begann, spürte ich diesen besonderen Geist sofort. Wir haben gemeinsam Herausforderungen gemeistert, Erfolge gefeiert und Veränderungen erlebt, die sich früher niemand hätte vorstellen können. Vieles hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt, aber der Zusammenhalt, die Bodenständigkeit und der Pioniergeist sind geblieben. Wenn ich die alten Bilder betrachte, sehe ich nicht nur die Vergangenheit. Ich sehe die Menschen, die mit ihrem Einsatz und ihrem Herzblut den Grundstein für das gelegt haben, was unser Standort heute ist. Darauf bin ich bis heute stolz.»

Zurück in die Zukunft

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Alpine Innovation Hub
Wo aus Vision Zukunft wird

Unser Leistungsangebot beinhaltet Beratung, Produktentwicklung, Industrialisierung, Fertigung und umfassende Services von der Idee bis zur Marktreife, alles aus einer Hand. Dank der Einbettung in die STEINEL-Gruppe können Kundenprojekte flexibel skaliert und die Serienmontage grosser Stückzahlen effizient an weitere europäische Standorte verlagert werden, je nach Produktlebenszyklus und Marktentwicklung.

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Unser Neubau
Hier entsteht Zukunft

Der geplante Neubau schafft ein zukunftsorientiertes Umfeld, in dem Innovation, Technik und nachhaltige Entwicklung vereint werden. Geplant ist der Bezug des Gebäudes für das zweite Halbjahr 2027. Das neue Zuhause bildet die Basis, um die Marktposition weiter zu stärken, neue Kundenpotenziale zu erschliessen und die technologische Zukunft aktiv mitzugestalten.