Die neue Steuerung wurde aktualisiert und durch eine Fernwartungs-Schnittstelle erweitert, um die Überwachung vor Ort zu optimieren. Zusätzlich hat die SBB die Auflage bekommen, auch die gesetzliche Restwassermenge, welche über das ursprüngliche Flussbett der Sihl abgelassen werden muss, zu tourbinieren, also auch zu nutzen, um daraus weitere elektrische Energie zu gewinnen. Für das Dotierkraftwerk musste nun ebenfalls eine Fischsperre installiert werden, welche von der SBB geplant wurde.
Die Anforderungen und Positionierung der weiteren Kugel wurden zusammen mit einer spezialisierten Universität definiert und simuliert, um sicher zu gehen, dass es keine elektrischen Schlupflöcher für die Fische gibt. Die neue Steuerung wurde von Anfang an so ausgelegt, dass sie zwei Kugeln parallel ansteuern kann.
Mit der Modernisierung der Fischsperren am Sihlsee zeigt die SBB, dass nachhaltige Energieproduktion und ökologischer Schutz Hand in Hand gehen können. Das Etzelwerk bleibt damit ein Schlüsselprojekt für die Schweizer Bahnstromversorgung und für den Schutz der Unterwasserwelt.